AUFGEBLÄTTERT

Kultur | MARTIN LHOTZKY | aus FALTER 13/05 vom 30.03.2005

Im Jahr 1593 rivalisieren in London zwei Spionageringe. Der Dichter Christopher Marlowe arbeitet für beide Organisationen als Spitzel. Wer bei "Shakespeare in Love" gut aufgepasst hat, weiß, dass Marlowe im selben Jahr ermordet werden wird. Mehr als 400 Jahre später soll ein jüngst entdecktes Manuskript aus Elisabethanischer Zeit entwendet werden. Gleichzeitig findet man einen Oxfordprofessor ermordet auf. Cidro Medina, Banker, Bonvivant und Besitzer des Manuskripts, vermutet einen Zusammenhang und wendet sich an Kate Morgan - New Yorker Detektivin mit CIA-Kontakten und Diplom in Geschichte der Renaissance. Zufällig muss Morgan irgendjemanden nach Europa verfolgen - warum also nicht schnell in London vorbeischauen, sich von Medina umgarnen lassen und nebenbei ein weiteres Rätsel der Geschichte lösen? Man hat ja sonst nichts zu tun. Aus nahe liegenden Gründen wird "Der Marlowe-Code", das Debüt von Leslie Silbert, mit Dan Browns "Sakrileg" (im Original: "The Da Vinci Code") verglichen:


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