Kampf der Gemütlichkeit

WOLFGANG PATERNO | Stadtleben | aus FALTER 13/05 vom 30.03.2005

STADTMENSCH Sängerin, Kleinbühnenkünstlerin, Schauspielerin: Seit fünfzig Jahren ist Marie-Thérèse Escribano nun die Wiener Unruhe in Person. 

Sie hat bislang ganz schön viele Leben in dieses eine lange Leben gepackt. Marie-Thérèse Escribano, Frisur in Richtung Pumuckl, hellwache Augen, kaum Sitzfleisch, ist eine vornehme Dame, deren Alter einiges zum Rechnen aufgibt. Die Frage ist tabu, so lautet die Schätzung: Escribano wurde in Paris geboren, aufgewachsen ist sie in Madrid; nach dem frühen Tod ihrer Eltern - ihr Vater starb, als sie 17, ihre Mutter, als sie zwanzig war -, übersiedelte sie nach Belgien. In Brüssel widerfuhr ihr, so sieht sie das heute, das Glück ihres Lebens: Sie sah und hörte ein Gastspiel der Wiener Oper, Maria Reining, Sena Jurinac, Paul Schöfler, Helden einer anderen Zeit. Ab 1955 studierte sie an der damals sogenannten Akademie für Musik in Wien die Fächer Lied, Oratorium und Oper.

  Das wohl bekannteste Foto von Marie-Thérèse Escribano ist

  552 Wörter       3 Minuten
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