Ausgeflogen

Steiermark Politik | DONJA NOORMOFIDI | aus FALTER 14/05 vom 06.04.2005

HEER Der Fliegerhorst in Aigen im Ennstal könnte bald geschlossen werden. Die Bevölkerung stellt sich dagegen. Denn der Abschied des Heeres trifft die ganze Region. Eine Reportage. 

Wer von der Bundesstraße im Bezirk Liezen nach Aigen im Ennstal abbiegt, sieht es schon von weitem: das grüne, langgestreckte Gebäude des Fliegerhorstes Fiala-Fernbrugg. Es dominiert das Ortsbild und in gewisser Weise auch jeden einzelnen Bewohner. Die meisten männlichen Aigener haben selbst in der Kaserne ihren Wehrdienst geleistet, und sogar im Gemeindewappen ist der Fliegerhorst in Form eines blauen Vogels verewigt. "Viele von uns sind selbst schon einmal geflogen", erklärt Bürgermeister Raimund Hager. Sein Büro im modernen Gemeindeamt ist voll gestopft mit Luftaufnahmen des Ortes. Eine neben der anderen an der Wand, sogar sein Bildschirmschoner zeigt eine Luftaufnahme. Auf dem Regal hinter dem Schreibtisch steht ein meterhohes Flugabwehrgeschoß, in das Hagers Name eingraviert ist - die Trophäe


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