Das Meer und die Wirtschaft

FRANZ NIEGELHELL | Steiermark Kultur | aus FALTER 14/05 vom 06.04.2005

FOTOGRAFIE Allan Sekula fotografiert gegen die Verschleierung von sozialen Kämpfen. Mit "Titanic's wake" in der Camera Austria zeigt er Globalisierungskritik auf höchstem Niveau. 

Für die Dreharbeiten zu James Camerons Blockbuster "Titanic" wurde in Baja California in Mexiko, rund vierzig Kilometer südlich der Grenze zu den USA, das weltweit größte Süßwasserbecken gebaut. Es leckte, und das ausfließende Wasser brachte das Ökosystem des Meeres in Ufernähe durcheinander. Bizarrerweise haben die Bewohner des angrenzenden Dorfes nicht einmal fließendes Wasser. Und ihre Lebensgrundlage, das Muschelsammeln, wurde durch das ausfließende Süßwasser gleich mitzerstört.

  Der amerikanische Fotograf Allan Sekula hat diese Situation fotografisch festgehalten. Dem Filmset für "Titanic" wird ein Foto von Einwohnern des mexikanischen Dorfes gegenübergestellt. In seiner Ausstellung in den Räumlichkeiten der Camera Austria im Grazer Kunsthaus ist diese Situation ein Ausgangspunkt für

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