Die Kunst des Handelns

Steiermark Kultur | EVELINE KOBERG | aus FALTER 14/05 vom 06.04.2005

THEATER Das Grazer Werkraumtheater feiert mit "Die Götter sind tot - es leben die Götter" sein zehnjähriges Bühnenjubiläum. 

Ihre Bühnensprache ist sehr markant, ihr gesellschaftspolitischer Hintergrund ebenso; ihre Basis nicht weniger, die da heißt: Knochenarbeit, um daraus gleichermaßen handfestes wie assoziatives Bühnenspiel entstehen zu lassen. Dies galt schon vor zehn Jahren, als die beiden Theatermacher Rezka Kanzian und Franz Blauensteiner - beide mit breit gefächerter Ausbildung und Bühnenerfahrung - das Werkraumtheater gründeten.

  Was sie verbindet und prägt ist ein seit 1995 gemeinsam entwickeltes, umfassendes Trainingssystem: erarbeitet in Auseinandersetzung mit Zenkido, einer aus dem Buddhismus gewachsenen "Kunst des Handelns", und europäischer Schauspielkunst.

  Von Beginn an ging es ihnen dabei - bedingt auch durch den Mangel an eigenen Spielräumen - um so etwas wie eine Forschungsstätte für künstlerisch-dramatisches Agieren, also Uraufführungstheater.


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