In Echtzeit verstaubt

MARTINA STEMMER | Medien | aus FALTER 14/05 vom 06.04.2005

INTERNET Zuerst wurden Millionen investiert. Nun wurde das einzige österreichische Internetlexikon AEIOU vom Netz genommen. Was ist von digitalen Lexika zu halten? 

In Sachen Internet war das Ding ja nicht gerade auf dem neuesten Stand. Gab man ins Suchfeld des österreichischen Internetlexikons auf www.aeiou.at den Begriff Internet ein, war dort bis vor kurzem zu lesen: "Das Internet ist ein weltweites Computernetzwerk mit dem World Wide Web als wichtigstem Dienst. 1998 waren insgesamt 28.000 österreichische Domainnamen im Internet registriert." Daten von gestern. Heute gibt es über 400.000 .at-Seiten. Derlei verstaubte Informationen im "Annotierbaren Elektronischen Interaktiven Österreichischen Universallexikon" (AEIOU) sind der Grund, weshalb die Österreich-Stichwortsammlung am 1. April vom Netz genommen wurde. "Die Daten waren zum Teil total veraltet. Außerdem sind viele Informationen, die das AEIOU beinhaltete, in einem Printlexikon durchaus sinnvoll, aber nicht in einem Internetlexikon",

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