STADTRAND

Fli-, Fla-, Floppi

Stadtleben | aus FALTER 14/05 vom 06.04.2005

Kaum zu glauben, aber der Bürgermeister hat noch gar nicht offiziell den ersten Schanigartentisch rausgetragen (einen, stellvertetend für alle, das macht er aber diesen Donnerstag, gemeinsam mit der Wirtschaftskammer-Präsidentin), und schon hängt die ganze Stadt wieder unter freiem Himmel ab: noch frierend zwar, aber immerhin schon schön draußen. Und was geht mit der Schanigartensaison einher? Nein, nicht unbedingt das Kurze-Hosen-Ding oder die Sache mit den Modetorheiten auf der Nase, sondern natürlich das Flip-Flop-Tragen! Leute, habt ihr nicht mehr alle Socken im Schrank? (Tragbare, saubere, ohne Löcher.) Müsst ihr tatsächlich schon bei 16 Grad Celsius (ja, okay, wir sprechen hier von Plusgraden) unten ohne umeinander hatschen (flopschen)? Flip-Flopper machen die Stadt zum Tröpferlbad - ursprünglich dienten die Gummischuhe zum Schutz vor Fußpilz und Konsorten. Hm. Irgendwie sieht es momentan verdammt danach aus, als hätten wir die Sache mit den Badeschlapfen auch im Jahr 2005 noch nicht ganz überwunden. Bitte, dann hoffen wir halt auf den Flip-Flop-Flop fürs nächste Jahr. C. W.


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