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Mini-Italiener

Stadtleben | aus FALTER 14/05 vom 06.04.2005

Zum feinen Italolokal braucht's nicht zwangsläufig viel Platz, da die italienische Küche ohnehin von recht einfacher Struktur ist und großartige Grundprodukte ja nicht mehr Platz brauchen als schlechte. Abgesehen davon verzeiht man eine kleine Speisekarte niemandem lieber als dem Italiener.

Achteinhalb, 4., Schleifmühlgasse 20, Tel. 585 63 23, Mo-Fr 18-1, Sa 12-24 Uhr.

Besonders hübsche Pastabar mit reichlicher Auswahl an schönen Weinen, tadellosen Salaten und etwas kreativ verbrämten Nudelgerichten.

Grappino, 1., Schwarzenbergstraße 1-3, Tel. 513 20 04, Mo-Sa 10-2 Uhr.

Kleiner Cityitaliener mit offener Küche, großer Bar, ein paar Tischerln und einem sehr schönen Fliesenboden. Winzige Karte, auf der vor allem das Gamberonicarpaccio begeistert.

Spezerei, 2., Karmeliterplatz 2, Tel. 218 47 18, Mo-Sa 11.30-22 Uhr.

Sympathisches und allerfeinst sortiertes Spezialitäten- und Weingeschäft mit drinnen fast gar keinen Tischen, bei Schönwetter wird aber am Platz gedeckt, und es gibt sehr schöne Käse, Antipasti, Schinken oder Gourmetpanini.

Osteria Numero Uno, 7., Burgg. 25, Tel. 526 03 57, Di-Sa 18.30-24 Uhr.

Kleines, hinter der Busstation verstecktes Lokal im Ikeadesign, dafür mit umso herzlicherem Zugang zur Speisekarte: Was es gibt, sieht man eh, weil die Küche nämlich offen ist. 99 Prozent Stammgäste, daher schwer, einen Tisch zu kriegen.

WEIN - Um den südburgenländischen Uhudler ranken sich viele Legenden, die meisten davon sind Topfen. Etwa, dass er blöd macht (kommt auf die Menge an) oder dass man durch seinen Konsum seiner antifaschistischen Gesinnung Ausdruck verleihen kann. Nö. Der "Ried Zeinerberg" von E. und M. Weinek duftet nach Walderdbeerenbowle, sieht auch so aus und schmeckt auch so. Dazu: Schmalzbrot!

Preis: E 5,50, Bewertung: 3/5 (gut), bei Feuerhaus, 6., Gumpendorferstraße 14.


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