WIENZEUG

Politik | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

Extremisten Die EU hat sich erweitert, doch der ersehnte Wohlstand lässt bei vielen Bürgern Ost- und Mitteleuropas auf sich warten. Wo Armut herrscht, tummeln sich auch Populisten und Extremisten. Wie gefährlich sind diese? Darüber wird im Rahmen des ÖGB-Projekts "Gemeinsam erweitern" (www.gemeinsamerweitern.at) am 19. April im Presseklub Concordia (Wien 1, Bankgasse 8) ein internationales Symposium stattfinden. Experten aus Österreich, der Slowakei, aus Deutschland und Slowenien werden Vorträge halten. Um 18.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Die Veranstaltung wird vom Falter unterstützt.

Debatte 60 Jahre ist die Zweite Republik nun alt. Weil dieses Jubiläum nach einer differenzierten Betrachtung verlangt, lädt das Institut für Politikwissenschaft in Kooperation mit dem Demokratiezentrum Wien und dem Renner-Institut vom 18. bis 20. April zu einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Die Zweite Republik - analysieren, nachdenken, erweitern" in den kleinen Festsaal der Uni Wien. Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 18 Uhr. Am Dienstag, den 19. April, diskutieren der Historiker Oliver Rathkolb, Wifo-Mitarbeiter Markus Marterbauer und der Verfassungsrechtler Bernd Christian Funk. Moderation: Armin Thurnher.

Suche nach Vermissten Nach Menschen, die bei Kriegen von ihren Familien getrennt wurden, sucht weltweit das Rote Kreuz. Nach wie vor geht es dabei oft um Vermisste aus dem Zweiten Weltkrieg. Es wenden sich auch immer mehr Asylwerber an den Suchdienst. Das Rote Kreuz bietet deshalb nun eigene Sprechstunden für diese Klientel an. Die Beratungsstelle in der Paulanergasse 9G auf der Wieden ist erstmals am 13. April und dann jeden zweiten Mittwoch von jeweils 15 bis 17 Uhr geöffnet.


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