FERNSEHEN

Medien | JULIA ORTNER | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

Jetzt geht's auf die Waldis. Nachdem Supernannys sich die Kinder von Menschen zur Brust genommen haben, die in schwierigen Verhältnissen leben, kümmern sich nun "Die Superfrauchen" (RTL 2, Do, 20.15 Uhr) um die Nöte von Menschen mit Vierbeinern. Und interessant, die Hundepsychologinnen gehen strategisch genauso vor wie ihre Kolleginnen bei den Kindern. Egal, ob liebesbedürftige Dobermänner oder verhaltensauffällige Kinder, alle werden gleich kuriert. Da kommt das Superfrauchen und schaut sich an, was mit dem Hundi falsch rennt, gibt kluge Regeln aus - der Mensch ist der Chef, der Hund das Tier und muss sich unterordnen - und bekritzelt Flipcharts zum Nachlesen. Am Schluss klappt dann alles pipifein, glückliche Menschen, glückliche Hunde. So schön wie bei den Kindern. Wenn die Supernannys mit ihrem Kindertraining fertig sind, hinterlassen sie die Familien in Arbeitslosigkeit und Unglück, aber alle müssen sich lieb bei der Expertin bedanken. Einziger Unterscheid zwischen Menschen und Tieren: Die Hundeauskennerin bleibt nur vier Tage, die Kindertrainerin eine Woche.


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