DER MONAT DER OPER

Futon, Mehlstaub, Planschbecken

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

Der April ist der Monat des freien Wiener Musiktheaters. Zum ersten Mal seit die Pläne der Wiener Theaterreform bekannt gegeben wurden, präsentiert sich ein Großteil der Szene mit einem ungewöhnlich großen Aufgebot an neuen Produktionen: Insgesamt fünf Stücke wurden oder werden von drei verschiedenen Gruppen gezeigt. Den Anfang machten Michael Scheidl und seine Netzzeit mit Haflidi Hallgrimssons "Die Wält der Zwischenfälle" nach Daniil Charms (Rezension in Falter 14/05), und mit der Operette "Der siebte Himmel in Vierteln" (siehe Artikel oben) werden sie den Oper(ette)nreigen auch beenden. Dazwischen wird im Prospekthof des Semperdepots "Der Handschuh des Immanuel" von Klaus Lang gezeigt - obwohl dabei nicht allzu viel zu sehen ist: Das einstündige "Hörtheater" des gebürtigen Grazers, ein intimes Spiel mit Klang und Raum, Abstraktion und Reduktion, Architekturgeschichte und Zen-Buddhismus, will "keine szenische Musik, sondern musikalische Szene" sein. Lang breitet dazu viele


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