Schani schon wieder

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

GASTRONOMIE Die Schanigartensaison hat nun auch offiziell begonnen - wie immer sind alle Beteiligten irgendwie unzufrieden. 

Was wäre, sprach Bürgermeister Michael Häupl bei der alljährlichen offiziellen Eröffnung der Schanigartensaison, Wiens kulinarische Dreifaltigkeit Beisl-Kaffeehaus-Heuriger ohne die Möglichkeit des sommerlichen Draußensitzens? Ein Jammertal. Und was wäre Wien ohne den Wickel, den es Jahr für Jahr rund um die Schanigärten gibt? Genau: nicht Wien.

  Nachdem in den letzten Jahren die Sperrstunde für Schanis Garten, genauer die Regelung derselben, das große Thema war - man einigte sich auf verlängerte Open-Air-Zeiten im Hochsommer bis Mitternacht, abhängig von der Lage und dem guten Willen des verantwortlichen Bezirksvorstehers -, geht es heuer vor allem um die sogenannte Gebrauchsabgabenregelung.

  Das Gebrauchsabgabengesetz regelt die Nutzung von öffentlichem Grund durch Personen und Unternehmen. Im Schanigartenfall gibt es eine jährliche Nutzungsgebühr,


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