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Crêpes, Galettes

Stadtleben | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

Das unfehlbare französische Gastronomielexikon "Larousse" setzt die Ursprünge der bretonischen Galettes in die Jungsteinzeit. Also weit vor die Zeit von Catarina di Medici, weshalb der Beweis erbracht wäre, dass die Franzosen auch schon vor dem Einfluss der toskanischen Hofküche das Zubereiten von Speisen beherrschten. In Wien zum Beispiel hier:

Café der Provinz, 8., Maria-Treu-G. 3, Tel. 944 22 72,

Mo-Sa 9-23, So 10-15 Uhr.

Uriges, südfranzösisches Café mit großer Auswahl an Bioprodukten. 18 pikante Galettes mit allen erdenklichen Belägen und zwanzig süße Crêpes werden gebacken, außerdem Salate, Biobier und biologische Weine aus Frankreich.

Ma Crêperie, 1., Grünangerg. 10, Tel. 512 56 87, Mo-Fr 17-24, Sa, So 11-24 Uhr.

Die Crêperie, damals noch in der Jasomirgottstraße, war quasi der Pionier einer französischen Szenegastronomie in Wien. Es gibt Authentischeres, aber Ehre, wem Ehre gebührt.

Crêperie-Brasserie Spittelberg, 7., Spittelberggasse 12, Tel. 526 15 70, tägl. 18-24 Uhr.

Das schönste Lokal am Spittelberg, wird gerne unter seinem Wert geschlagen. Erstklassige Atmosphäre, tadellose Salate und Crêpes.

La Crêperie, 21., An der Oberen Alten Donau 6, Tel. 270 31 00, tägl. 10-24 Uhr.

Französisch à la Disneyland, allerdings toller Garten am Wasser, schöner Wintergarten.

WEIN - Intern heißt er zwar "Schankperle", aber dennoch beschloss man im Schwarzen Kameel, dass der von Josef Schmid aus Stratzing gekelterte Schank-Veltliner 2004 so fein und gut sei, dass man ihn durchaus auch auf Flasche ("Bognergasse") füllen könnte: grünfruchtig im Duft, extrem leicht (11,5%) und bekömmlich, spritziger No-Problem-Wein, lässt sich sogar gegen den Durst trinken.

Preis: E 5,50, Bewertung: 3/5 (gut), im Schwarzen Kameel, 1., Bognerg. 5.


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