Jugend ohne Jörg

DONJA NOORMOFIDI | Steiermark Politik | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

FPÖ-SPALTUNG Die Jugendorganisationen der FPÖ gelten als rechte Kaderschmieden der Partei, und Jörg Haider war ihr Idol. Nun fühlen sie sich verraten. Wie geht es mit den "Scheidungskindern" weiter? 

Eine neue Ära beginnt", hat der Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) in Graz, Roland Lohr, mit Kugelschreiber in das dicke Dokumentationsbuch vor sich auf dem Tisch geschrieben. Das Motto des Tages. Nur drei männliche Mitglieder des RFJ, der Vorsitzende des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) Graz, Hannes Kahr, und der RFS-Geschäftsführer Armin Sippel haben sich zum donnerstagabendlichen Stammtisch im Gasthaus Brandhof eingefunden. Die beiden Jugend-Vorfeldorganisationen der FPÖ arbeiten seit jeher eng zusammen. Eine neue Ära ist es für den FPÖ-Nachwuchs tatsächlich: Die Stimmung ist gedrückt, denn an diesem Tag ist Jörg Haider aus der FPÖ ausgeschlossen worden. "Das ist natürlich ein tiefer Einschnitt", sagt Armin Sippel. Wie viele andere ist auch der Geschichtestudent

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