FPÖ-CHEF SCHÖGGL

"Mit Muth zum Ziel"

Steiermark Politik | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

Der steirische FPÖ-Chef Leopold Schöggl will nicht orange werden, denn eine Partei könne man nicht "ein- und ausschalten wie ein Hoflicht". Allerdings will die steirische FPÖ künftig unabhängigere Wege gehen. Wie stark diese Autonomie ausfallen wird - darüber wird allerdings intern noch heftig debattiert. Bisher fiel Schöggl, seit der Landtagswahl 2000 in der Regierung zuständig für Innovation, Infrastruktur, Energie, Volkskultur und Blasmusik, vor allem durch sein fleißiges Engagement für den Ausbau der Landesstraßen und Musikerheime auf. Das Jahr 2005 erklärte er kurzerhand zum "Jahr der steirischen Volkskultur" und gibt in der dazugehörigen "Brauchtumsfibel" Tipps vom Ostereierfärben bis zum Basteln mit Kastanien.

Falter: Wie unabhängig kann die FPÖ Steiermark nach der Spaltung werden?

Leopold Schöggl: Sie kann eine weitestgehende Unabhängigkeit haben, natürlich organisatorisch, was die Listenerstellung, was die finanzielle Situation betrifft, was die Inhalte für

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