Kurz und bündig

Steiermark Kultur | STEFAN SCHMITZER | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

LITERATUR Das Mammutprogramm des "Lesefests" im Grazer Kulturzentrum bei den Minoriten bot kontrastreiches Hörvergnügen. 

Ein Format wie dieses - sieben Stunden Lesung mit 22 Autoren und Autorinnen aller Alters- und beinahe aller stilistischen Gruppen, insgesamt einer Stunde Pausenzeit und dem großen Minoritensaal als ebenso würdiger wie akustisch problematischer Location - bedarf gewissermaßen der Rechtfertigung. Doch dem "Lesefest" für "Neue Texte", wie es mittlerweile zum dritten Mal mit Begrüßungsworten und Geldern von Landeshauptfrau Waltraud Klasnic abgehalten wurde, gingen am Sonntag weder der Atem noch das Publikum aus. Hatte so mancher Rezipient anfangs noch geargwöhnt, man würde hier nicht so recht satt werden, sondern sich die wenigen nahrhaften Stücke in einem Reigen von Appetithäppchen herauspicken müssen - Befürchtungen, die genährt wurden von der Regel, dass es pro Autor zehn Minuten Lesezeit gibt -, so wurde recht schnell klar, dass die geladenen Textarbeiter


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