Höchst explosiv

Steiermark Kultur | TIZ SCHAFFER | aus FALTER 15/05 vom 13.04.2005

THEMA Das Jugendzentrum Explosiv feiert zehnjährige Pflege der Subkultur. Mit Freude wird zurückgeblickt. Der Blick in die Zukunft sieht aber düster aus.

Das Büro von Rene Molnar, am Nebeneingang der Veranstaltungsräumlichkeiten des Explosiv, ist - im charmanten Sinne - seiner Zunft als bürgerlicher Anarcho und hochtouriger Veranstaltungsmotor des Explosiv entsprechend: kreatives Chaos, ein wenig Lurch und Grind. Gepflegtes Dissidententum. Und das seit bereits zehn Jahren. Somit hat Molnar das Explosiv in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer, nachstrebenden Musikern aus den Verweigerungsgefilden Punk, Hardcore und Metal bei der Pflege ihres revolutionären Gestus zu unterstützen, entscheidend mitgeprägt.

  Zu Beginn war das Explo eigentlich das, was heute noch immer den Namen prägt: ein Jugendzentrum. Das war vor 17 Jahren. Einer Hand voll Studenten wurden von der KPÖ Räumlichkeiten in der Schützgasse zu Verfügung gestellt. Heute liefert das Explosiv dafür Miete bei der


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