Phoenix aus der Asche

Steiermark Kultur | TIZ SCHAFFER | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

SZENE Die Grazer Clubszene wächst. Das Label "Houseverbot" sorgt durch seine erste Veröffentlichung des Elektronikkünstlers Simon/off für Aufsehen. 

Eine kleine Anekdote, um begrifflichen Missverständnissen vorzubeugen: maJule, einem Houseverbot-Protagonisten der frühen Stunde, wurde anno 2000 der Zutritt zu einem der hiesigen Clubs per türsteherischem Erlass untersagt. So etwas kommt in den besten Clubs vor, dieses Mal aber blieb die Exklusion nicht ohne Folgen. Angeödet von der damaligen Clublandschaft, des Trotzes wegen und mit dem nötigen Bienenstock in der Unterwäsche entschloss sich eine Hand voll Electronic-Aficionados die Sache der Veranstaltungsausrichtung einfach selbst in die Hand zu nehmen: Houseverbot war geboren. Der Name wurzelt also nicht in einer ideologischen Abneigung gegen die Genregattung House, sondern leitet sich vom eher profanen Hausverbot ab. Heute bekommen Mattias Scherz aka Bitz, Puschman und Clara Moto - die Vorstandsmitglieder des besagten Vereins


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