Mit Rad und Tat

Steiermark Stadtleben | MARIJANA MILJKOVIC | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

VERKEHR Eine Radlerhauptstadt ist Graz längst nicht mehr. Doch jetzt bewegt sich wieder etwas. 

Im Büro des Grazer Radbeauftragten Helmut Spinka stapeln sich die Aktenberge. Auf dem Boden an die Wand gelehnt ist ein großer Stadtplan von Graz, voll mit gelben und roten Pinnnadeln. Rot bedeutet "geplant", gelb "durchgeführt". Gelb überwiegt knapp, aber die roten Nadelköpfe sind interessanter: Schließlich gilt es die Frage zu klären, ob Graz noch immer dem Ruf als Radhauptstadt gerecht wird. Am Plan sieht es so aus, als ob viel zu tun wäre.

  Seit drei Jahren ist Spinka nun damit beauftragt, sich um den Radverkehr in Graz zu kümmern. Die Erfolge der letzten Jahre sprechen für seinen Einsatz: Der erste Teil der Radverbindung Richtung FH Joanneum ist ausgebaut. In der Annenstraße Richtung Eggenberger Gürtel zeugt ein rot gepflasterter Streifen davon, dass den Radfahrern endlich ein Stückchen Gehweg zur Verfügung gestellt wurde. Und "in ein, zwei Monaten kommt die neue Radkarte",


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