BRENNPUNKTE

Fahrradbremser

Steiermark Stadtleben | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

Lücken im Radwegenetz, die nerven, Ampeln, die wertvolle Zeit auf dem Weg in die City kosten, und böse Sackgassen. Einige der derzeit schlimmsten Fahrradbremser der Stadt im Überblick.

Neuer Weg

In der Conrad-von-Hötzendorf-Straße, entlang der demnächst neu ausgebauten Schienen, soll in Richtung Liebenau nun der lang geforderte Radweg entstehen.

Seitenwechsel

Der Radweg, der die Fachhochschule Joanneum an die Innenstadt anbindet, soll laut der Abteilung für Verkehrsplanung demnächst auf beiden Straßenseiten der Eggenberger Allee verlaufen. Da die Radwegebenützungspflicht gilt, dürfen Radler bislang nicht auf einer Straßeseite weiterfahren, sondern müssen die Seite wechseln.

Sackgasse

Ein Schild bei der Murradweg-Umleitung in Gösting/Raach fehlt. Denn wegen Einsturzgefahr bei der Ruine Gösting wurde die Route auf der Höhe Raach gesperrt. Man bemerkt es aber erst - nach kilometerlangem Radeln. Ein Hinweis beim Pongratz-Moore-Steg und beim Fischerwirt in Gratwein wäre dringend notwendig.

Bitte warten

Besonders nervig: die langen Rotphasen an einigen Ampeln. Unter den Spitzenreiter befindet sich die Kreuzung Körösistraße/Keplerstraße.

Bitte räumen

Von Schneefällen betroffen ist Graz im Durchschnitt und zusammengerechnet ungefähr zwei Monate im Jahr. Nicht gerade die feine Art, aber immer wieder zu beobachten, dass Wirtschaftsbetriebe den Schnee einfach auf die Radwege schippen.

MARIJANA MILJKOVIC


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