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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

Popjournalisten, gerne auch Popschreiber genannt, haben es leicht: Ständig treffen sie auf Gruppen mehr oder weniger junger Menschen, die trotz oder gerade wegen ihrer unfrisierten Erscheinung von anderen jungen Menschen sofort erkannt und mit enthusiasmierten Ausrufen wie "Booah, das sind ja ..." bedacht werden. Mit sowas kann man Eindruck machen, vor allem in den Büros der nicht mehr ganz so jugendlichen Chefredaktion. Dort zieht man dann bedächtig an Zigarre oder Pfeife, nippt am Single Malt und spricht ein bedächtiges: "Nun ja, wenn die Jugend daran Gefallen findet - warum nicht?" So kommen Popcover zustande. Es sei denn, die Politik mit ihren ewigen "Aktualitäten" kommt dazwischen. Dann müssen Popschreiber auch mal leiden. Diesmal aber ist alles wie erhofft verlaufen, und Fotograf Heribert Corn ist nicht umsonst zweimal im Einsatz gewesen: Zuerst beim Gespräch, das Gerhard Stöger mit Judith Holofernes und Pola Roy geführt hat (Seite 24), und dann noch beim Covershooting mit


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