Es geht weiter

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

JUSTIZ Das Korruptionsverfahren rund um den Bau des EM-Stadions wurde offiziell eingestellt. Doch an einer brisanten Nebenfront wird noch ermittelt. 

Ende Februar überreichte Martin Kreutner, Leiter des Büros für Interne Angelegenheiten (BIA), der Staatsanwaltschaft höchstpersönlich eine dicke Anzeige und begehrte Hausdurchsuchungen und Telefonüberwachungen. Rund um die Vergabe des Kärntner EM-Stadions soll es zu Korruption gekommen sein. Die Baufirma Strabag des Baulöwen Hans Peter Haselsteiner und eine mit ihm assoziierte belgische Baufirma sollen die Freiheitlichen mit einer Zuwendung von rund 400.000 Euro bedacht haben. Das Geld, so die Vermutung des Innenministeriums, soll über Fußballvereine geflossen sein. Diese Gerüchte - die von Strabag und FPÖ vehement dementiert werden - verhärteten sich, als Hermann Eisenköck, ein Architekt und Jurymitglied der Vergabekommission, zu Protokoll gab, dass Manager der Strabag ihm gegenüber zugegeben hätten, Parteispenden an die


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige