"Da wird es gefährlich"

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

GRUNDRECHTE Der Menschenrechtsprofessor Jochen Frowein über das Leben im "Beobachtungsstaat", die notwendige Überwachung von Attentätern, den Verrat an den Grundrechten durch den Westen und seine Zeit als einer der "drei Weisen". 

Der Staat der Zukunft wird der "Beobachtungsstaat" sein. Wie weit reichen seine Rechte? Darf er auch in unsere Schlafzimmer schauen? Jochen Frowein, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht in Heidelberg, zählt wohl zu den wichtigsten Grundrechtsexperten Europas. Zwanzig Jahre arbeitete er in der Europäischen Kommission für Menschenrechte (elf Jahre davon als Vizepräsident) und er ist Verfasser des wichtigsten Kommentars zur Menschenrechtskonvention. Aufgrund seiner internationalen Reputation wurde er im Jahr 2000 von der EU als einer der "drei Weisen" nach Österreich entsandt. Vergangenen Montag hielt Frowein auf Einladung des Boltzmann-Instituts für Menschenrechte einen Vortrag.

Falter:Herr Professor Frowein, Sie forschen


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