KNECHT

Fehler, Fehler, Riesenfehler

Politik | DORIS KNECHT | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

Denn es geht, und hier rekurriere ich nochmal auf Wiglaf Drostes selektive Blödheit, ja nicht darum, mit lustigen Kinderanekdoten Quote zu machen. Es geht darum, das Leben mit Kindern in eine Beziehung zum anderen Leben zu stellen, denn zwischen dem einen und dem anderen gibt es, das weiß ich jetzt, bedauerlich wenig Interaktion. Parallelgesellschaften, wenn man so will. Im Unterschied zu früher bin ich jetzt auch der Ansicht, dass dem Leben mit Kindern nicht nur der Vorzug zu geben, sondern auch eine Bevorzugung einzuräumen sei, weil ich jetzt weiß, wie beschwerlich das Leben mit Kindern sein kann, technisch gesehen. Das sage ich nicht, weil ich, wie Leser Karl L. mutmaßt, eine frustrierte Mutter bin, sondern weil ich eine Mutter bin. Aber von Müttern wird, das irritiert mich etwas, stets erwartet, dass sie vor Glück und lustigen Kinderanekdoten nur so übersprudeln, und sonst bitte still. (Oder wenigstens sollte man so schadenfroh über sie ablachen können wie über die "Desperate


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