MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

Orangefunk? Der Obmann der zurückgebliebenen Freiheitlichen, Heinz Christian Strache meint, der ORF sei ein "Orangefunk". Vertreter des neuen BZÖ kämen ständig, jene der FPÖ kaum zu Wort. Hat die Umfärbung der FPÖ darüber hinaus Konsequenzen für den Küniglberg? Regierung und Parlamentsparteien entsenden ja Vertrauensleute in den Stiftungsrat. Die Antwort lautet: Nein. Wer einmal in dem Gremium sitzt, kann nicht vorzeitg abberufen werden - und die Periode endet planmäßig erst nach der Nationalratswahl 2006.

Comeback von "aeiou" Anfang April wurde das etwas unaktuelle, aber wegen seiner historischen Daten doch beliebte österreichische Internetlexikon "aeiou" vom Netz genommen. 3000 Protestmails habe er seither erhalten, erzählt Hermann Maurer von der TU Graz, Entwickler und Fürsprecher des Projekts. Letztlich ließ sich das Wissenschaftsministerium, das die Fibel finanziert hatte, breitschlagen: www.aeiou.at ist wieder online. Und Maurer hat sogar Verlage an der Angel, die das Lexikon aktualisieren wollen.

FM4 1995 - 2005. THE EARLY YEARS Vor einem Jahrzehnt ging der alternative ORF-Radiosender FM4 on Air. Gefeiert wurde das schon im Winter, nun gibt es aber eine DVD (15 Euro), die in keinem Fan-Haushalt fehlen darf. Moderator Kristian Davidek hat liebevoll 100 Minuten Filmmaterial zusammengestellt: Herrn Hermes ersten Fernsehauftritt als Kandidat bei "Blech oder Blume", Clemes Haipl als Sonne beim Projekt X, aber auch nie Gesehenes, wie Redakteure, die ein "Starmania"-Casting parodieren (Achten Sie auf die Chefin, Monika Eigensperger!) Als Draufgabe gibt es eine von Musikchef Makossa zusammengestellte CD mit heimischen Hits der letzten zehn Jahre.


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