Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

Sex

Willige Frauen (4) Irgendwann sollte man eigentlich kapiert haben, mit welchen Tricks uns Frauen mitteilen, dass sie an einer näheren Bekanntschaft interessiert wären. Aber Erfahrungswerte sind auf diesem Gebiet mit Vorsicht zu genießen: Ein Blick, der bei der einen Frau eine Aufforderung zu unzüchtigen Handlungen bedeutet, kann bei der anderen einfach nur heißen, dass sie dich sympathisch findet. Tatsächlich bedeutet der Blick wahrscheinlich meistens dasselbe; aber Sympathie ist nicht für alle Frauen Grund genug, mit jemandem zu schlafen. Das heißt im Grunde, dass wir jedes Mal wieder bei Null anfangen müssen. Mühsam, aber sonst wär's ja fad. W. K.

Fussball

Fußball an der Wien Der eine österreichische Milliardär (Frank Stronach) finanziert die Wiener Austria, der andere (Didi Mateschitz) hat sich Austria Salzburg gekauft. Der GAK wiederum hat einen Vertrag mit dem amerikanischen Marketing-Imperium IMG abgeschlossen. Nur Rapid hat noch immer keinen Geldscheißer gefunden. Gemeinde Wien, bitte übernehmen Sie! Rapid ist mindestens so populär wie Musicals, was spricht also gegen Subventionen? Praktisch: Der Präsident (Rudi Edlinger) und der Sponsor (Wien Energie) könnten bleiben. W. K.

Mädchenzimmer

Ausgleichende Gerechtigkeit (4) Jede Generation verschmähter Teenager hat ihren Song. In den Achtzigern klammerte sich, wer auf ausgleichende Gerechtigkeit im späteren Leben hoffte, an die Ärzte: "Eines Tages werd' ich mich rächen / ich werd die Herzen aller Mädchen brechen / dann bin ich ein Star / der in der Zeitung steht / und dann tut es dir leid / doch dann ist es zu spät!" Jetzt, mehr als 15 Jahre danach, muss ich zugeben: Bubenherzen, also in der Mehrzahl, waren es keine. Nicht einmal zum Starlet hat es, all meinen Tagträumen zum Trotz, bisher gereicht. Aber, bitteschön, mein Name steht jede Woche in der Zeitung. E. W.


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