PRATERPLANUNG

Monsieur Mongon & die Fragezeichen

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

Hauptsache es gibt seit kurzem neue Häuseln. Ganz zu schweigen von einem kleinen, historisch gestalteten Stück der Straße-des-Ersten-Mai, zwei Infoständen, zwei Securitymenschen und einem bunten Folder, in dem alle Praterbetriebe präsentiert werden. Aber jetzt nur nicht ungerecht sein - seit der französische Themenparkspezialist Emmanuel Mongon vor zwei Jahren von SPÖ-Vizebürgermeisterin Grete Laska zum Pratermasterplaner ernannt wurde, ist schon so was wie Bewegung in den alten Vergnügungspark gekommen. Und Unruhe. "Im Prater gärt es, da gibt es große Ängste", erzählt ein Rathausbeamter. Mittlerweile hätten die meisten der achzig Unternehmer ein Problem mit dem Mann aus Paris - sie fühlen sich zu wenig eingeweiht in die großen Pläne Mongons.

  An seinem Job, den heruntergekommenen Wurstelprater mit dem Schmuddelimage umzugestalten und das Geschäft anzukurbeln, sind vor Mongon schon diverse Praterplaner gescheitert. Nach jahrzehntelangem Hickhack zwischen den Praterunternehmern,


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