Ton, Nüsse, Ketten

BARBARA ZEMAN | Stadtleben | aus FALTER 16/05 vom 20.04.2005

SHOP Gebrauchsgegenstände für hübsche Küchen und Schmuck für schöne Hälse gibt es bei Interkult.

Bis vor kurzem war Michaela Mosers Atelier noch in den eigenen vier Wänden untergebracht. Bis an dem Tag jedenfalls, an dem Dynamic Records und ein Altwarenhändler einen Standortwechsel vornahmen und zwei aneinander grenzende Verkaufsräume an der unteren Esterházygasse zum Verkauf standen. Moser und ihr Partner Thomas Neuer schlugen zu, bastelten für drei Monate nicht mehr zu Hause, sondern an den Wänden ihres neuen Lebensmittelpunkts herum, um sich schließlich mit Sack und Pack ebendort einzurichten. Die eine Hälfte ist Galerie, Collagen mit Namen "Böse Briefe" hängen jetzt dort, wo sich früher Schallplatten stapelten. Die Mitte des Raumes nimmt ein von Richard Polsterer designter Tisch (1800 Euro) ein, dessen gläserne Platte von einem massiven, rostbraunen Eisending in Schraubenform gestützt wird. Den Nebenraum, die eigentliche Verkaufsfläche, teilen sich Schmuck, Accessoires

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