Der österreichische Makel

KATHARINA KRAWAGNA-PFEIFER | Politik | aus FALTER 17/05 vom 27.04.2005

KOMMENTAR Die Medien inszenieren eine Räubersgeschichte im Orangenhain. Dabei ist die Spaltung der kleineren Regierungspartei FPÖ ein grober Verstoß wider den Geist der Demokratie. Denn Demokratie ist mehr als Mehrheit. 

Die Aufregung ist enorm, aber nicht tiefgehend. Die Empörung in den heimischen Medien über einen der gröbsten Verstöße wider den Geist der Demokratie, der in Österreich stattgefunden hat, bleibt an der Oberfläche. Die Aufspaltung des sogenannten dritten Lagers in Österreich wird in den heimischen Medien, abgesehen von wenigen rühmlichen Ausnahmen, weitgehend ohne Tiefgang analysiert. Viel wird räsoniert über die Farbe Orange und über den zungenbrechenden Namen der neu-alten Gruppierung rund um den Oberösterreicher in Kärnten und dessen Bündnis Zukunft Österreich. Zermürbendes Kopfzerbrechen gibt es um die Frage, welcher der beiden verfeindeten Gruppierungen der Neu-Altpartei oder Alt-Neupartei es gelingen wird, der jeweils anderen die Schulden in die

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