Fürchtet euch nicht

REGINA POLAK | Politik | aus FALTER 17/05 vom 27.04.2005

KIRCHE Joseph Kardinal Ratzinger begegnete der Moderne kritisch, aber mit Respekt. Jetzt muss er als "Benedikt XVI." vor allem die Wirtschaftsmacht Europa wieder für das Christentum begeistern. 

Europa wieder für Christentum und Kirche begeistern - das ist neben dem Einsatz für die Einheit der christlichen Kirchen und dem globalen Dialog mit den Religionen eine der zentralen Aufgaben des neuen Papstes Benedikt XVI. Die Wahl seines Namens - der heilige Benedikt ist der Patron Europas - zeigt wohl, dass Joseph Ratzinger das weiß und auch beabsichtigt.

  Weltpolitisch ist diese Aufgabe unerlässlich, weil die Kirche auch in Europa immer noch eine, wenn nicht die gesellschaftliche Großinstitution ist, die die Frage der gerechten Verteilung der Güter zum Thema macht und die global grassierende, oft zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit anprangert. Die Kirche muss in Europa auch deshalb wieder attraktiv werden, weil sie einen unverzichtbaren Beitrag dazu leisten kann, Europa in politischen

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