Staubige Sinnstiftersteppe

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 17/05 vom 27.04.2005

LITERATUR Paulo Coelho begibt sich mit "Der Zahir" ins Innere der menschlichen Existenz. Ein Versuch, ihm dabei zu folgen. 

Paulo Coelho ist einer der meistgelesenen lateinamerikanischen Schriftsteller der Welt" (The Economist); "Paulo Coelho schreibt Romane, die um die Welt gehen" (Neue Zürcher Zeitung); "Er wird weltweit als packender Erzähler gefeiert, und seine unzähligen Fans bezeugen, seine Bücher hätten ihr Leben verändert" (The Guardian); "Seine Bücher genießen Kultstatus" (Der Kurier).

  In den Zitaten, mit denen der neue Roman des brasilianischen Bestsellerautors beworben wird (Startauflage: 250.000), bleibt das persönliche Urteil des Rezensenten stets ausgespart - so als müsse angesichts des überwältigenden Erfolges ästhetisch argumentierende Kritik ohnedies kapitulieren. Dennoch hadert der Icherzähler von Coelhos jüngstem Roman, ein Bestsellerautor und generell mit autobiografischen Zügen ausgestattes Alter Ego, mit der Kritik, die ihn "hasst", seit er seine


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