Das Auto ist weg!

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 17/05 vom 27.04.2005

NEUES LOKAL Das Maranello war bis vor ein paar Monaten eher nur für Freunde abgestellter Ferraris interessant. Jetzt auch für solche von lustigem Essen.

Christoph Winkler, 26 und seit September Koch im etwa einjährigen Maranello, dreht in der Küche gerne Björk und Coldplay auf. Rudi Buzasi, Geschäftsführer dieses Lokals, das einem Investmentbanker und Honorarkonsul von Panama gehört, ist zwar eher Mitglied der Led-Zeppelin-Generation; aber dass man immer schön flexibel bleiben muss, das hat er während des ersten Maranello-Jahres schon gelernt.

Denn ursprünglich wollte sein Chef nur eine Bar für geschäftliche Besprechungen und wandte sich mit diesem Ansinnen an Buzasi, den er erstens schon als Servierkraft im Münchner Tantris der Achtzigerjahre kannte und der zweitens mit seiner Myer's Bar in Wien einen recht schönen Erfolg gehabt hatte. Buzasi machte ihm aber klar, dass ein Restaurant viel lustiger sei, worauf der Banker um viel Geld das alte Oxensteak umbauen ließ. Prunkstück


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