ARCHITEKT ZANCANELLA

"Weg vom Kleingartendenken"

Steiermark Politik | aus FALTER 17/05 vom 27.04.2005

Johann Zancanella beschäftigt sich am Institut für Städtebau an der Technischen Universität vorwiegend mit Fragen der örtlichen Raumplanung, der Raumforschung und der Stadtentwicklungsplanung.

Falter: Wenn man in die Zukunft blickt, wie wird sich der Speckgürtel entwickeln?

Johann Zancanella: Meiner Einschätzung nach wird er breiter werden. Ich gebe mich da keinen Illusionen hin. Es gibt die nötige Verkehrsinfrastruktur und der Einzelne hat die Finanzkraft - wenn auch durch Fremdfinanzierung -, selbst zu bauen und sich in einem Haushalt mehrere Autos zu leisten. Der Großteil der Österreicher wünscht sich ein Einfamilienhaus, möglichst stadtnahe mit gutem Verkehrsanschluss.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Abwanderung ins Umland einzudämmen? In Deutschland wird beispielsweise die Forderung laut, alle Anreize zum Siedeln und Pendeln ins Umland aufzuheben.

Das ist kompliziert. Wenn man zum Beispiel die Pendlerpauschale streicht, könnten strukturschwache Regionen völlig entleert

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