Ad personam!

Vorwort | ALFRED J. NOLL | aus FALTER 18/05 vom 04.05.2005

KOMMENTAR Wie sollen wir umgehen mit Gudenus & Co? Wer diese Frage ernstlich erwägt, wird ihre Lösung für leicht befinden. 

Es mag sein, dass die "zwanglose Macht des besseren Arguments" (Habermas) in akademischen Studierstuben Konsens schafft. Die Wirklichkeit ist anders. Einer wie Gudenus ist resistent. Er kann es sich leisten. Wes Ungeistes Kind der ist, das wissen wir seit Jahren. Das hat seinem politischen Aufstieg nicht gehindert. Keiner steigt von alleine. Da gibt es Freunde, Partner, Helfer. Keiner noch ist ausschließlich durch "seiner eignen Hände Arbeit" ins Parlament gekommen. Es bleibt - über den "Fall Gudenus" hinaus - durchaus erinnerungswürdig, dass diesem Herrn von noch ganz anderen Herren die parlamentarischen Weihen geschenkt wurden.

Was aber sollen wir tun mit solchen wie Gudenus? Herrn Gudenus dünkt heute noch prüfungsbedürftig, was längst erwiesen ist. Er will "immer wiederum eine Prüfung", ob es Gaskammern gegeben hat. Man solle nicht länger Tabus aufstellen,


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