Heimatrecht

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 18/05 vom 04.05.2005

PROSTITUTION Rumäninnen dürfen in Österreich nicht mehr legal anschaffen gehen. Damit wird das Leben am Strich für die Frauen noch gefährlicher. 

In einer idealen Welt gäbe es keine Huren. Weil es keine Freier gäbe. Wir leben aber in Österreich. Deshalb ist Prostitution hier prinzipiell erlaubt. Frauen, die nicht aus der EU stammen, kommen mit einem speziellen, befristeten Visum ins Land, das ihnen erlaubt, legal anschaffen zu gehen oder in Stripteasebars zu tanzen. Im Amtsdeutsch heißt dieser Aufenthaltszweck: Selbstständig, § 7 Abs. 4 Z 4 FrG. Einer anderen Arbeit dürfen diese Frauen hier freilich nicht nachgehen.

  Rumänien ist auch nicht das Paradies. Auch dort gehen Frauen auf den Strich. Offiziell ist Rumäninnen die Prostitution in der Heimat und im Ausland allerdings verboten. Deshalb bekommen sie seit Februar von Österreich kein einschlägiges Visum mehr, weder ein neues, noch werden alte verlängert. Und auch wer einen noch gültigen Sichtvermerk in seinem Pass


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