Bock auf Rad

BARBARA ZEMAN | Stadtleben | aus FALTER 18/05 vom 04.05.2005

VERKEHR Asylansuchenden möchte man jetzt mit Spendenfahrrädern die Fortbewegung in der Stadt einfacher machen. 

David Oko sitzt hinter einem Schreibtisch im Büro von SOS Mitmensch. Konzentriert hält er nach einem Gegenstand Ausschau, dessen Farbe in etwa mit der seines neuen Fahrrads übereinstimmt. So einfach ist dieser sehr spezielle Anstrich nämlich nicht zu beschreiben. Auf der kolorierten Weltkarte, die links neben dem surrenden Rechner hängt, kommt das zart grünlichgelbe Lateinamerika der Rahmenfärbung dann doch sehr nahe. "Limettengrün ist es", sagt er erleichtert. Bis auf die ein wenig kaputte Schaltung und die ebenfalls lädierten Bremsen sei es ein sehr ansehnlicher Weggefährte. Deswegen hat Oko das Rad auch ein Stückchen außerhalb des 7. Bezirks stehen gelassen, im dichten Gedränge des Stadtverkehrs verlässt er sich lieber auf seine Beine als auf lahmende Bremsbacken.

  "Verkehrssicherheitsschulung, Fahrpraxis und Rechtseinführung", zählt indessen Peter Layer

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