"Räum hinterm Hund her"

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 18/05 vom 04.05.2005

TIERSCHUTZ Wiens neuer Tierschutzombudsmann Hermann Gsandtner über Trümmerln, sozial verträgliche Waldis und Tauberlvergiften im Park.

Jetzt hat sich Hermann Gsandtner, 50, auf gefährliches, quasi haariges Terrain gewagt. Der Veterinärmediziner hat sich in die harte Tierschutzbranche begeben, ist seit 1. Jänner Wiener Tierschutzombudsmann, eine Funktion, die das neue Bundestierschutzgesetz für alle Bundesländer vorsieht. Gerade in Wien matchen sich zwei streitbare Tierschutzladys um die Vorherrschaft in Sachen Waldischutz - zwischen der langjährigen Chefin des Wiener Tierschutzvereins Lucie Loubé und der Krone-Tiereckentante Maggie Entenfellner herrscht seit einer Krone-Kampagne gegen das Tierschutzhaus erbitterte Konkurrenz. Loubé kämpft aber auch an anderen Fronten. Sie prozessiert mit der Bank Austria und ehemaligen Vereinsvorstandskollegen um zu hohe Kosten und Mängel beim Bau ihres Prestigeprojekts, des Tierschutzhauses am Stadtrand. Sicherheitshalber hält sich Gsandtner


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