Blau vor Neid

Steiermark Politik | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 18/05 vom 04.05.2005

ASYLPOLITIK Wie sich die steirische FPÖ sich mit einer seltsamen Rechnung über vermeintliche Ungleichbehandlung von "Landsleuten" und Asylwerbern auf den Wahlkampf einstimmt. Und wie die "Krone" dabei mitmacht. 

Es ist das alte Spiel: Die FPÖ macht Stimmung gegen Asylwerber, die Kronen Zeitung stimmt freudig ein. In einer mit "Mehr als 2600 Euro Steuergeld für Asylantenfamilien monatlich" betitelten Aussendung vom 22. April hatte der steirische FPÖ-Obmann und Landeshauptmannstellvertreter Leopold Schöggl auf die vermeintlich "eklatante Ungleichbehandlung" gegenüber "steirischen Landsleuten" hingewiesen, die mit durchschnittlich 1716 Euro monatlich ihr Auslangen finden müssten. Diese Presseaussendung muss den Steirer-Krone-Redakteur Gerhard Felbinger so unmittelbar beeindruckt haben, dass er beschloss, sie praktisch unverändert in die Ausgabe vom 24. April zu rücken. Copy-Paste - und dann noch ein bisserl nachgelegt: Mit "Steirer fühlen sich benachteiligt" hat Felbinger ganz


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