Pragmatischer Messias

RAIMUND LÖW | Vorwort | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

AUSLAND Was Europäer von George Bush lernen können. Und was US-Amerikaner gern von den Europäern übernähmen. 

George Bush macht zu Beginn seiner zweiten Amtszeit eine überraschende Erfahrung: Trotz des eindeutigen politischen Mandats, das er aus dem Wahlsieg vom vergangenen November ableitet, ist sein wichtigstes gesellschaftliches Projekt, die Teilprivatisierung des Pensionssystems, blockiert. Und je intensiver er für seine Social-Security-Reformpläne wirbt, desto mehr wenden sich die Bürger ab. Es zeigt sich, dass die Menschen selbst bei der gegenwärtig in den USA herrschenden konservativen Hegemonie nicht noch mehr Kapitalismus und noch größere Risiken wollen. George Bush bekam seine Mehrheit nicht, weil das republikanische Wirtschaftsprogramm so populär ist, sondern als Reaktion auf die Erfahrung mit dem islamisch-fundamentalistischen Terror des 11. September.

  So wirkt der diplomatische Drahtseilakt des Präsidenten zwischen Riga, Moskau und Tiflis rund um die Siegesfeiern

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