WIENZEUG

Politik | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

Warum Krieg? "Gibt es einen Weg, die Menschen von dem Verhängnis des Krieges zu befreien?", fragte Albert Einstein 1932 in seinem historischen Briefwechsel mit Sigmund Freud. Das Bruno Kreisky Forum lädt zu einer Debatte, es sprechen die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakuli ("Keiner war dabei - Kriegsverbrechen auf dem Balkan vor Gericht", Zsolnay Verlag) und UN-Botschafter Wolfgang Petritsch.

Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr, Bruno Kreisky Forum, 19., Armbrustergasse 15. Anmeldung unter Tel. 318 82 60-20.

Frauen im Irak Vor zwei Jahren stürzten die USA Saddam Husseins Regime im Irak. Wie haben sich seitdem die Perspektiven für Frauen in dem Land verändert? Darüber diskutieren am Institut für Internationale Politik Shirin Kittani-Aqrawi von der Irakischen Botschaft und Brigitte Brenner vom Unifem, dem UN-Entwicklungsfond für Frauen.

Dienstag, 24. Mai, 18 Uhr, Institut für Internationale Politik, 4., Operngasse 20B.

Beratung für NS-Opfer Menschen, die während des Nationalsozialismus politisch verfolgt wurden, können sich bei Fragen zu ihren persönlichen Ansprüchen ab sofort an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes wenden. In Kooperation mit dem psychosozialen Zentrum Esra hat das Dokumentationsarchiv seit Anfang Mai eine Sprechstunde mit Experten eingerichtet, die über sämtliche Änderungen im Opferfürsorge- und Sozialversicherungsgesetz Bescheid wissen. Die Fachleute klären, ob alle zustehenden Leistungen, wie Opferrenten, Steuerfreibeträge oder Alterserschwerniszulage ausgeschöpft wurden, und sind bei Bedarf bei der Erstellung von Anträgen behilflich. Die Beratung kann auch von Angehörigen in Anspruch genommen werden, sie ist kostenlos und unverbindlich.

Jeweils Dienstag, 14-16 Uhr, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Altes Rathaus, Sitzungssaal), 1., Wipplingerstraße 8.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige