Housewives, OmU

Medien | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

ORF Wie öffentlich-rechtlich: Der ORF bringt die US-Serie "Desperate Housewives" auch in der Originalversion und mit Untertiteln für Hörbehinderte. Für Blinde gibt es im Fernsehen sogar "Hörfilme". 

Es hat natürlich schon auch ein wenig mit Snobismus zu tun, wenn Leute sich im Kino Spielfilme lieber in der Originalfassung (OF) anschauen. Meist sind das dann auch diejenigen, die am Schluss bis zum letzten Abspannbuchstaben sitzen bleiben. Andererseits ist es meist lustiger, die echten Stimmen der Schauspieler zu hören und nicht die der deutschen Synchronsprecher - zumindest wenn man der jeweiligen im Film gesprochenen Sprache einigermaßen mächtig ist. Das O-System lässt sich auch auf Fernsehserien anwenden, und es gibt tatsächlich Leute, die großartige TV-Serien wie "Six Feet Under", "Sopranos" oder "Friends" lieber aus der Fach-DVD-Thek für Originalfassungen holen, als sie sich im Fernsehen auf Deutsch anzuschauen: Es klingt besser, und doofe Übersetzungsfehler gibt's auch


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