AUFGEBLÄTTERT

Kultur | MARTIN LHOTZKY | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

Falls es den Begriff Designerkrimi noch nicht gibt, dann bitte ab jetzt immer für solche Bücher wie "Die falsche Frau" von Katrin Mackowski verwenden. Der Roman spielt in Wien - das tut aber nichts zur Sache, denn bis auf einige eingestreute Straßennamen hat der Fall kaum etwas mit dieser Stadt zu tun. Zufällig lebt eben die Autorin hier.

  François, ehemaliger Fremdenlegionär, kommt nach dem Tod seiner Eltern in die alte Heimatstadt zurück und wird gleich von einem Exkameraden in dubiose Geschäfte mit der "Russenmafia" verstrickt. Der harte, aber naive Söldner handelt in dem Glauben, als V-Mann für die österreichische Polizei zu arbeiten. Die Frauen, bis auf das erste Mordopfer alle um die vierzig, rasend gutaussehend und ständig spitz, verfallen reihenweise seinem Charme. Nur dumm halt, dass ein paar davon sterben. Die rasend gutaussehende, ständig spitze Psychologin Dr. Rosen (um die vierzig) glaubt nicht an François' Schuld, und er hat's ja auch nicht getan. Drübergestreut


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