Schmelz im Eissalon

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

SPORT Zu Beginn der Eishockey-WM machte vor allem das schlechte Eis in der Stadthalle Schlagzeilen. Aber jetzt gibt's Eis, Baby. 

Es sei dies die letzte Eishockey-Weltmeisterschaft gewesen, die in Österreich stattfinde, darin waren sich die Experten schon vor dem Start der WM Ende April einig. Aber das war, bevor das Eis in der Wiener Stadthalle schmolz - wegen defekter Aggregate, ungewöhnlich hochsommerlicher Außentemperaturen und wegen der hitzigen Fans. Genau aufgrund des großen Publikumsinteresses für den Kufensport kommt Österreich als Austragungsland künftiger Eishockey-Weltmeisterschaften nämlich nicht mehr infrage. Zumindest, solange es hierzulande keine größere Eishalle gibt, die mehr als jene zehntausend (!) Zuschauer fasst, die in die Stadthalle gehen. Und in der man WM-kompatibles Kunsteis herstellen kann.

  Noch vor der offiziellen WM-Eröffnung musste in der Stadthalle das Testspiel zwischen Österreich und der Schweiz nach vierzig Minuten abgebrochen werden, schuld


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