VORWORT

Nashörner im Apfelland

Steiermark Vorwort | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

"Was wäre eine Steiermark ohne Herberstein?" Gleich neben dem Empfangstisch der Tierparkverwaltung von Herberstein hängt - wie zur täglichen Ermunterung der Mitarbeiter gedacht - eine hübsch gerahmte Karte. Geschrieben und unterzeichnet hat sie Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic. Für Klasnic ist klar: Mit bis zu 200.000 Besuchern jährlich und wirtschaftlichen Auswirkungen für die ganze Region ist das stattliche, inzwischen auf Schloss, historische Gärten, Gironcoli-Museum und Tierpark angewachsene Ensemble ein touristischer Leitbetrieb des Landes und daher unbedingt förderungswürdig.

Über das alles könnte man fein reden. Könnte sich die Wirtschaftlichkeitsstudie über Herberstein von letztem November noch einmal ansehen, diese mit dem bereits 1998 von der Herberstein OEG gemeinsam mit Helmut Pechlaner erstellten 10-Jahres-Masterplan zum Ausbau des Tierparks vergleichen und überlegen, ob es wirklich schlau ist, demnächst mitten in der oststeirischen Apfellandschaft eine


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