Nicht zu fassen

Steiermark Politik | ALBERT KIRCHENGAST | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

STADTPOLITIK Ein "Bürgermeister zum Anfassen" will Siegfried Nagl sein. Bei der Vollkontakt-Tour durch den Bezirk St. Leonhard will der Funke aber nicht so recht überspringen. 

Die junge Helferin stülpt sich einen weißen, zu warmen Sweater über, hebt einen ausladenden Weidenkorb auf den Unterarm und drängt sich zum Bürgermeister durch. Das Körbchen voll der Gaben, wie im Wahlkampf. Kugelschreiber in den Parteifarben, beschrieben mit "Klasnic". Macht nichts. In den Worten von Siegfried Nagl seine politische Mutter. Dann macht sich das Grüppchen aus Bürgermeister, Bezirksobmann, Bezirksvorsteher und dienenden Händen der Stadtpartei auf den Weg. Nagl kommt. Einmal im Monat. In alle Grazer Bezirke möchte er kommen. Nur im Dezember hat Nagl kältebedingt auf seine "Bezirksralley" verzichtet, blieb im geheizten Rathaus. Nein, das alles sei keinesfalls ein Wahlkampfmanöver, heißt es. Ist es Bürgernähe? "Ein Bürgermeister zum Anfassen" lautet nämlich das Motto Siegfried Nagls,


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