Die Stadt in der Stadt

Steiermark Kultur | BARBARA PREDIN | aus FALTER 19/05 vom 11.05.2005

SLOWENIEN Die Tage der Hausbesetzungen sind vorbei in Metelkova mesto, einer autonomen Künstlerkolonie im Herzen von Ljubljana. Die Frage ist, wie dieser Freiraum nun bestehen bleibt. 

Vor zwölf Jahren haben sie die ehemalige Kaserne der Jugoslawischen Volksarmee an der Metelkova-Straße besetzt. Noch im März 1993 hatten Regierung und Stadtgemeinde Ljubljana (MOL) dem MrezÇa za Metelkovo, einem Netzwerk aus Künstlerinnen und Künstlern und Anhängern diverser Subkulturen, zwei Gebäude an der Nordseite der Kaserne schriftlich zugesichert. Dann war Sendepause. MrezÇa kündigte deshalb im September 1993 öffentlich an, man wolle die Kaserne am 1. Oktober besetzen. Legal oder illegal, man würde halt einfach einmal einziehen.

  Auf einmal hieß es dann, die Bagger wären schon aufgefahren in der Metelkova. Und tatsächlich: In den Häusern klafften hofseitig bereits riesige Löcher. Zufällig waren es die Gebäude, die dem MrezÇa versprochen worden waren. Und zufällig waren die Bagger


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