Familienaufstellung

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

GRÜNE Was kostet eine ökologische Steuerreform? Wie wehrt man sich gegen einen großen Koalitionspartner? Und was macht ein Minister eigentlich den ganzen Tag? Wie sich die Grünen auf eine mögliche Regierungsbeteiligung vorbereiten. 

Die Grünen nehmen sich ein Beispiel an den Blauen. Damit sie nicht auch eines Tages orange anlaufen. Damit sich nicht einmal ein junger Parteichef wird öffentlich über seinen "politischen Vater" ausweinen müssen, der nicht nur "seine Familie verlässt", sondern sich dann auch noch "ins Auto setzt und das Familiensilber wegführt".

  Die Grünen lassen sich jeden Bruderzwist schon im Ansatz wegtherapieren. Nachdem die Regierungsverhandlungen mit der ÖVP Anfang 2002 die Partei nicht nur überrascht, sondern auch einigermaßen zerrüttet hatten, arbeitete die Führungsmannschaft ihre Differenzen in einer Gruppenaufstellung auf. Fundis und Realos, Menschenrechtler und Ökos verteilten sich in einem großen Raum und versuchten zu spüren: Wer steht wie


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