"Ich hab nie Angst"

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

FESTWOCHEN Burgtheater-Jungstar Birgit Minichmayr übersiedelte voriges Jahr an die wilde Berliner Volksbühne. Jetzt kommt sie mit Frank Castorfs Dostojewski-Inszenierung "Schuld und Sühne" zurück nach Wien. Ein Gespräch über Schönheit und Schuldgefühle, Todesgedanken und Zigaretten. 

Seit ein Linzer Vorortverein in der österreichischen Bundesliga mitmischt, muss Birgit Minichmayr nicht mehr lang erklären, wo sie herkommt. Die 28-jährige Schauspielerin stammt aus Pasching, und in ihrem Metier ist sie mindestens so erfolgreich wie der FC Superfund. Vom Reinhardt-Seminar wurde sie 1999 ans Burgtheater engagiert, wo sie binnen kürzester Zeit ein Star war und Rollen spielte, von denen andere Schauspielerinnen ein Leben lang vergeblich träumen. In Klaus Maria Brandauers biederem "Hamlet" war sie die Ophelia, in Stephan Kimmigs spannender Grillparzer-Inszenierung "Das goldene Vließ" lieferte sie als Medea die bisher reifste Leistung ihrer kurzen, steilen Karriere. Als Schnitzler-Göre


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