Krieg ohne Schlussstrich

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

FILM Mit "Episode 3: Die Rache der Sith", dem besten der sechs "Star Wars"-Filme, kulminiert die 1977 begonnene Saga im Trauma totaler Vorgeschichte. 

Eine unglaubliche Geschichte tut sich jetzt so ganz und groß hinter uns auf; eine Geschichte voller Rückschläge, bei der wir aufseiten der Opfer und Widerständler waren, aber auch eine Erfolgsstory, die nach dem Terror des Imperiums in einer neu gegründeten, zweiten Republik gipfelt. Dass von den überlebenden Jedi keiner aus dem Exil zurückkehrte, trübt kaum den Jubel über harmoniekulturelle Großtaten. Sozialpartnerschaftlich geeint im Geist der Lagerstraße auf dem Todesstern treten Wookie und Ewok, Solo-Unternehmer und Reform-Skywalker vor ihr Fantasyschloss. Und Chewbacca, die alte Reblaus im Zottelpelz, verkündet mit stolzem Brüllen etwas, das alles Mögliche bedeuten kann - so wie auch der Sinnkomplex "Star Wars" mit seinem Gewusel von Namen, Figuren und Ereignissen.

  In den "Star Wars"-Filmen, die George Lucas konzipiert,


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