Crazy Kriegsfilm

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

FILM Unter dem Titel "Combat Cinema - Film im Krieg X Krieg im Film" zeigt das Filmmuseum filmische Kriegsannäherungen abseits des Genres. 

Platoon", "Apocalypse Now", "M.A.S.H.", "Saving Private Ryan" - die üblichen Verdächtigen wird man vergebens suchen in der Filmreihe "Combat Cinema - Film im Krieg X Krieg im Film", die ab Freitag das gleichnamige Symposium im Filmmuseum begleitet. "Es geht nicht um die Darstellung des Krieges im Film", schreibt Falter-Autor Drehli Robnik, der die Veranstaltung gemeinsam mit der Diskursplattform Synema konzipiert hat. Sondern vielmehr um Formen suspendierter Alltagswahrnehmung: "Kino und Krieg sind Ausnahmen, die einander weniger gleichen und abbilden, als dass sie miteinander verflochten, ,ineinander' sind." Das X im Titel der Veranstaltung, das sich auf dem Cover des Minikatalogs auch in Form gekreuzter Säbel findet, visualisiert diese chiastische Überlagerung.

  Kurz gesagt: "Combat Cinema" interessiert sich weniger für den kanonisierten


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